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Ich bin Doris Teriete, 52 Jahre alt, Mutter von zwei erwachsenen Töchtern im Studium. Beruflich bin ich seit 2015 geschäftsführend im Norderneyer Brauhaus angestellt und lebe seit 25 Jahren auf Norderney. Ich bin ausgebildete Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und habe viele Jahre in diesem Berufsfeld gearbeitet.
Meine Lebenssituation lässt es jetzt endlich zu, mich politisch zu engagieren und den Erhalt der Demokratie aktiv zu unterstützen. Ich stehe für eine klientelfreie Politik, die die Grundsätze der Demokratie achtet und sich für das echte Gemeinwohl einsetzt. Daher engagiere ich mich bei den GRÜNEN.
Mir liegt am Herzen, dass Norderney wirtschaftlich erfolgreich bleibt und sich nachhaltig und ressourcenschonend weiter entwickelt. Und zwar nicht aus ideologischen, sondern vor allem ökonomischen Gründen.
Durch die Erfahrung mit unserem Unternehmen, weiß ich, dass eine wirtschaftliche Stabilität und Sicherung von Arbeitsplätzen mit Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung einhergehen können und müssen. Ich setzte mich dafür ein, dass Norderney nicht trotz, sondern wegen ökologischer Verantwortung vorwärts kommt. Es wird kein zurück mehr von der Energiewende geben, deswegen sollten wir uns endlich der neuen Realität stellen und an unserer machbaren Energieautarkie arbeiten. Ebenso den öffentlichen Verkehr elektrisieren und endlich ein sinnvolles Verkehrskonzept durchsetzen. Vorreiter können wir auf Norderney nicht mehr sein, dazu haben wir zu lange alles beim Alten gelassen, aber es ist noch nicht zu spät, den Anschluss nicht komplett zu verlieren.
Auch die Wohnungssituation auf Norderney ist mir ein Anliegen. Schaffung von Wohnraum sollte niemals Spekulationszwecken dienen. Ein gutes, sozialverträgliches Leben auf Norderney für junge Familien und für Menschen aller Gesellschaftsschichten ist nur möglich, wenn die von den GRÜNEN verfolgte Politik der Schaffung von Bebauungsplänen und die Zweckentfremdungssatzung durchgesetzt werden kann.
Ich freue mich über persönlichen Austausch mit Euch/Ihnen, um von Sorgen, Wünschen und Anregungen zu erfahren. Sprecht mich an. Und mach‘s GRÜN.
Ich bin Ronny Aderhold, 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Unsere beiden Töchter sind acht und sechzehn Jahre alt, unser ältester Sohn studiert in Osnabrück. Gemeinsam mit meiner Familie lebe ich seit 15 Jahren auf Norderney. Die Insel ist für uns längst zu einer zweiten Heimat geworden.
Beruflich bin ich Lehrer an der Kooperativen Gesamtschule Norderney. Dabei ist es mir wichtig, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen neben Wissen auch Werte wie Respekt, Verantwortung und demokratisches Miteinander zu vermitteln.
Besonders am Herzen liegt mir die Kultur – und hier vor allem die Musik. In verschiedenen musikalischen Projekten durfte ich mich auf Norderney engagieren, viele tolle Menschen kennenlernen und Freundschaften schließen. Dieses Miteinander macht für mich einen wichtigen Teil der Lebensqualität unserer Insel aus.
Seit 2019 engagiere ich mich bei Bündnis 90/Die Grünen auf Norderney und bin seit 2021 Mitglied des Stadtrates. Ich kandidiere erneut, weil ich mich weiterhin für eine nachhaltige, soziale und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Insel einsetzen möchte.
Ein besonderes Anliegen ist mir die Zukunft des Theaterplatzes. Dort darf aus meiner Sicht kein weiteres Hotel entstehen – Norderney braucht nicht noch mehr Bettenkapazitäten. Stattdessen sollte dieser zentrale Ort allen Menschen auf der Insel zugutekommen. Ich wünsche mir einen Platz, der auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet ist: mit mehr Grün, schattenspendenden Bereichen und Aufenthaltsmöglichkeiten, die auch an heißen Sommertagen Lebensqualität bieten. Gleichzeitig könnte der Theaterplatz Raum für Foodtrucks, Veranstaltungen und einen attraktiveren Wochenmarkt schaffen. So könnten neue Anbieter gewonnen und der Markt sowie die Innenstadt wieder stärker belebt werden.
Ein weiteres Herzensthema ist für mich das Wohnen. Bezahlbarer Dauerwohnraum ist entscheidend für die Zukunft unserer Insel. Deshalb wünsche ich mir, dass die Stadt häufiger von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht und neue, mutige Wohnkonzepte unterstützt. Dazu gehören beispielsweise Projekte nach dem Vorbild des Mietshäuser-Syndikats, bei denen Wohnraum dauerhaft den Menschen zugutekommt, die darin leben.
Auch eine stärkere Bürgerbeteiligung ist mir wichtig. Bürgerinnen und Bürger sollten nicht nur bei vorgeschriebenen Verfahren beteiligt werden, sondern frühzeitig die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen, Interessen und Kompetenzen in Entscheidungsprozesse einzubringen.
Ich möchte mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Norderney eine lebenswerte Insel bleibt – ökologisch, sozial und mit guten Perspektiven für alle Generationen.
Stefan Wehlage: Ich bin 62 Jahre alt, mit Gunda Behr verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.
Nach meiner Ausbildung zum Maurer habe ich den Weg zum Diakon eingeschlagen. Später war ich Hausmann und arbeitete als Zeitungsbote und in den WattWelten. Seit 2018 bin ich verrentet.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich mit Leidenschaft in der Norderneyer Kommunalpolitik. Meine Schwerpunkte liegen in der Bau-, Sozial- und Umweltpolitik. Ich bin überzeugt: Gute Politik muss den Menschen dienen und gleichzeitig Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
Dass in der Norderneyer Baupolitik vieles falsch gelaufen ist, sehen wir auf den ersten Blick: Trotz der intensiven Bautätigkeit ist die Zahl der Einwohner:innen deutlich zurückgegangen. Wir GRÜNEN setzen uns deshalb für mehr Dauerwohnraum und eine aktive Bautätigkeit durch die städtische Wohnungsgesellschaft WGN ein. Die flächendeckende Einführung von Bebauungsplänen ist maßgeblich auf unsere politische Arbeit zurückzuführen und hilft, den illegalen Ferienwohnungswildwuchs einzudämmen. Jetzt, wo diese Pläne zunehmend Wirkung entfalten, versuchen viele andere Parteien, sie wieder auszubremsen.
Insbesondere bei der Energiewende könnte Norderney schon deutlich weiter sein. Jede Kilowattstunde Strom, die wir auf unserer Insel selbst erzeugen, stärkt unsere Unabhängigkeit und bleibt als Wertschöpfung vor Ort, statt Geld aufs Festland abfließen zu lassen.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb haben wir GRÜNEN zu Beginn der vergangenen Wahlperiode eine Bürgerbefragung zum geplanten Hotelneubau an der Weststrandstraße beantragt. Dafür gab es leider keine Mehrheit.
Die Zukunft Norderneys entscheidet sich daran, ob wir den Mut haben, gemeinsam die richtigen Weichen zu stellen: bezahlbaren Wohnraum für Norderneyer:innen zu schaffen, die Energiewende entschlossen voranzubringen, den Nationalpark als Chance zu begreifen und eine verlässliche Gesundheitsversorgung zu sichern.
Dafür setze ich mich ein – mit Erfahrung, Ausdauer und dem festen Willen, Norderney auch für kommende Generationen lebenswert zu gestalten.
Ich bin das erste Mal vor über 40 Jahren für drei Jahre auf die Insel gekommen, um eine Ausbildung als Bootsbauer bei der renommierten Werft Dübel & Jesse zu absolvieren. Nach Abschluss der handwerklichen Ausbildung, verließ ich die Insel um in Bremen Biologie zu studieren. Bevor ich wieder nach Ostfriesland zurückkam, legte ich mit meiner Familie einen dreijährigen Aufenthalt in Argentinien ein. Meine drei Kinder sind auf Norderney aufgewachsen. Als Selbständiger hatte ich das Glück es mir so einrichten zu können, dass ich viel Zeit hatte, mich um meine Kinder zu kümmern. Seit über 30 Jahren bin ich Inhaber und Geschäftsführer eines Büros für Naturschutzfachplanung. Mittlerweile lebe ich seit über 25 Jahren auf Norderney. Seitdem ich auf der Insel wohne engagiere ich mich in der BUND-Gruppe Norderney, deren Vorsitzender ich seit über 20 Jahren bin. In dieser Funktion war ich lange beratendes Mitglied des Umweltausschusses der Stadt Norderney.
Mir liegen insbesondere die Themen Natur- und Umweltschutz sowie Verkehr am Herzen. Vor dem Hintergrund meiner beruflichen Ausrichtung kann ich meine Kenntnisse hinsichtlich dieser Themen bei der Ratsarbeit einbringen. Norderney liegt mitten in einem Nationalpark, der als Weltnaturerbe ausgewiesen ist. Dies ist Verpflichtung und Chance zugleich. Ich stehe für den Erhalt der wunderbaren Natur bei gleichzeitiger nachhaltiger Nutzung durch die Menschen, die zu uns kommen, als auch durch die Einwohner- und Einwohnerinnen Norderneys. Der Schutz der Natur ist kein Hemmschuh der wirtschaftlichen Entwicklung, sondern die Grundlage des Wohlstandes auf der Insel. Von besonderer Bedeutung ist diesbezüglich die städtische Förderung des Nationalparkhauses, dem sogenannten UNESCO Weltnaturerbe Zentrum Norderney. Umweltschutz bezieht sich aber nicht nur auf den Nationalpark, sondern ist auch im Siedlungsbereich Norderneys wichtig. Ich setze mich für die Vermeidung von Müll, Lärm und Lichtverschmutzung sowie für eine intelligente Lenkung des Verkehrs ein. Deshalb ist es ein besonderes Anliegen für uns, dass das 100.000 Euro teure Verkehrskonzept nicht in der Schublade verschwindet, sondern umgesetzt wird.
Ich bin Barbara Bakker-Dinkla und bin 67 Jahre alt. Mit meinem Mann zusammen habe ich das Haus Margarete am Meer über 33 Jahre geführt. Wir haben zwei Kinder und 6 Enkelkinder. Das Hotel wird nun von der nächsten Generation weitergeführt. Damit in 5. Generation!
Nachdem ich bereits von 2006 bis 2016 zehn Jahre für Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat gewesen bin, kandidiere ich noch einmal für die kommende Legislaturperiode, weil mir die politische Entwicklung in der Bundesrepublik und auch auf Norderney Sorge bereitet und ich mich für Demokratie und Vielfalt auf der Insel einsetzen möchte.
Eine lebenswerte Insel mit bezahlbarem Wohnraum für all unsere Einwohner ist dabei für mich oberstes Ziel, schon allein um für unsere Kinder und Enkelkinder die Insel lebenswert zu erhalten. Daraus ergibt sich, dass ich die stetig wachsende Bettenzahl im touristischen Bereich mit „ Argwohn“ betrachte. Ich bin der Meinung, dass die Insel die obere Grenze der Bettenkapazität bereits überschritten hat. Das zeigt sich besonders auch in der Infrastruktur: überlastete Straßen, Wasser und Abwassermanagement...
Der weitere Ausbau im Hotel , – Ferienwohnungs und - Zweitwohnungsbereich geht zu Lasten der Einwohner.
Um dem entgegenzuwirken sind flächendeckende Bebauungspläne und eine Zweckentfremdungssatzung notwendig.
Ich werde mich für nachhaltigen Tourismus, der im Einklang mit unserem Nationalpark und dem Weltnaturerbe Wattenmeer steht, einsetzen und der die Vielfalt unserer Gäste berücksichtigt.
Mein Name ist Anja Krezmin, 57 Jahre alt und Mutter von drei erwachsenen Kindern in Köln und Hamburg.
Ich habe in Köln Grundschullehramt studiert und mich dann auf Dyskalkulie bei Kindern und Erwachsenen spezialisiert.
Seit 2017 lebe ich aus gesundheitlichen Gründen auf dieser wunderbaren Insel und arbeite als pädagogische Leitung im AWO Kurzentrum für Familien auf der Benekestraße am Nordstrand. Ehrenamtlich engagiere ich mich im Kirchenvorstand unserer evangelischen Kirche.
Warum kandidiere ich für den Rat?
Wir haben mit Norderney als Teil des Nationalparks eine große Verantwortung, deshalb setze ich mich besonders für ein ökologisch vertretbares Verkehrskonzept ein.
Alle Menschen, die hier leben und arbeiten benötigen bezahlbaren Wohnraum, um hier dauerhaft ein Zuhause zu finden.
Durch meine berufliche und ehrenamtlichen Tätigkeit werde ich immer ein besonderes Augenmerk auf die sozialen Anliegen der Menschen haben, wie Integration, Gesundheit und Bildung. Das ist notwendig, damit Norderney auch zukünftig ein demokratischer und lebenswerter Ort ist.
Unsere Kandidat:innen für die Kommunalwahl am 13. September sind Doris Teriete, Stefan Wehlage, Ronny Aderhold, Hartmut Andretzke, Anja Krezmin und Barbara Bakker Dinkla.
Außerdem kandidiert Stefan Wehlage auch für den Auricher Kreistag.
Am 13. Sept. habt Ihr die Möglichkeit Stadtrat und Kreistag mit jeweils 3 Stimmen richtig schön GRÜN zu machen.








